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Rund um Kartendienste und Feeds

Warum kann ich die Kartenebene, die ich über einen externen Kartendienst geladen habe, nicht sehen?

Sie haben alle Kartenebenen geladen, die Sie laden wollten, und haben den Ladedialog geschlossen. Trotzdem sehen Sie keine dieser Kartenebenen in der Karte. Woran kann dies liegen?

  • Der hinzugeladene Kartendienst liegt in einem anderen Bereich der Karte: Wenn die Karte beispielsweise den Bereich von Leipzig zeigt, Sie aber einen Kartendienst von Dresden hinzuladen, können Sie die Informationen nicht sehen. Navigieren Sie auf Bereich von Dresden.
  • Maßstabs-/Referenzsystem-Abhängigkeit: Manche Karten sind nur bei bestimmten Maßstäben zu sehen oder arbeiten nur mit bestimmten Koordinatensystemen zusammen. Aus welchem Grund ein bestimmter Layer nicht zu sehen ist, wird im „Inhaltsbaum“ angezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Hilfekapitel "Steuerung des Karteninhalts".

 

Problem

(Fehlermeldung in der Liste der Kartenebenen)

Lösung
...kann im aktuellen Maßstab nicht angezeigt werden... Versuchen Sie, durch Vergrößern oder Verkleinern des Kartenausschnittes die Maßstabsebene zu finden, in der die Kartenebene angezeigt werden kann. In einer Warnung wird ihnen der unterstützte Maßstabsbereich angezeigt.
...kann im aktuellen Koordinatensystem … nicht angezeigt werden… Verfügbare Koordinatensysteme sind…   Stellen Sie eines der unterstützten Koordinatensysteme ein.
  ...liegt außerhalb des aktuellen Kartenausschnitts...  Nutzen Sie das Werkzeug "Auf volle Ausdehnung zoomen", so wird Ihnen die komplette Kartenebene angezeigt.

 

Verbindungsfehler beim Hinzuladen eines WMS in ein externes Programm bzw. GIS

Im April 2018 erfolgte die Umstellung der Basiskomponente Geodaten vom Sächsischen Verwaltungsnetz (SVN) der Version 1.0 auf die Version 2.0. Bislang wurde neben dem Verschlüsselungsprotokoll TLS 1.2 auch die Version 1.0 unterstützt. Da das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) diese Version inzwischen als nicht sicher eingestuft hat, wird seit dem Umstieg konsequent nur noch TLS 1.2 unterstützt.

Werden (GIS-) Softwareprodukte oder Netzwerkkomponenten beim Kunden eingesetzt, die diese Version nicht durchgängig unterstützen, so können Verbindungsprobleme beim Hinzuladen von Kartendiensten auftreten, die vor dem Umstieg noch reibungslos eingebunden werden konnten. Um zu überprüfen, ob der Kartendienst prinzipiell anwortet, führen Sie bitte folgende zwei Tests durch:

 

Test 1:
Starten Sie auf dem Computer, an dem der Fehler auftritt, einen aktuellen Browser und geben Sie in die Adresszeile folgende URL ein:
https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_dop-rgb/guest?SERVICE=WMS&REQUEST=GetCapabilities
Nach dem Absenden sollte eine XML-Datei (Capabilities-Dokument) angezeigt werden.

Test 2:
Starten Sie das Geoportal Sachsenatlas und geben Sie in das Suchfeld folgende URL ein:
https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_dop-rgb/guest?
Es sollte sich der Dialog zum Dienste hinzuladen öffnen. Das Hinzuladen sollte möglich sein und im Anschluss die Karte im Kartenviewer angezeigt werden.

 

Konnten beide Schritte fehlerfrei durchgeführt werden, so unterstützen vermutlich Ihre eingesetzte Software oder Netzwerkkomponenten TLS 1.2  nicht. Das können allerdings in den meisten Fällen nur die System-/Netzwerkadministratoren bzw. die Softwareanbieter klären. Bitte überprüfen Sie in diesem Fall ihre eingesetzte Software bzw. kontaktieren Sie Ihren Software-Verantwortlichen.

Weitere Informationen finden Sie auch in den FAQs Sichere Internetverbindungen, Umgang mit HTTP und HTTPS sowie Die Einbindung eines WMS-Dienstes ins Desktop-GIS (QGIS) funktioniert nicht.

Die Einbindung eines WMS-Dienstes ins Desktop-GIS (QGIS) funktioniert nicht

Die Geodatendienste der GeoBAK-Plattform werden über standardisierte Schnittstellen des OGC bereitgestellt. Eine Nutzung mit Software, welche diese Standards unterstützen, ist weiterhin möglich. Bei QGIS in der 32bit Version liegt ein Softwarefehler vor, welcher die Nutzung per https und den aktuellen Absicherungsverfahren nicht unterstützt. In der 64bit Version von QGIs gibt es diese Probleme nicht. Sie können die neuen Geodatendienste uneingeschränkt nutzen.

Bitte beachten Sie, dass QGIS zwischen WMS und WMTS keinen Unterscheidung macht. Es ist also wichtig, in der Web-Adresse die Serviceart mit anzugeben und dafür die korrekte Schreibweise zu verwenden. Bitte beachten Sie auch die Groß- und Kleinschreibung. Für bspw. den WebAtlasSN (WMS) verwenden Sie den Aufruf:
https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_webatlas-sn/guest?REQUEST=GetCapabilities&SERVICE=WMS
Für den WebAtlasSN (WMTS) verwenden Sie:
https://geodienste.sachsen.de/wmts_geosn_webatlas-sn/guest?REQUEST=GetCapabilities&SERVICE=WMTS

Wie kann ich den ALKIS-WMS in das Geoportal oder QGIS einbinden?

Voraussetzung:
Der Zugang zum ALKIS-Kartendienst ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geschützt. Nutzer in der Domäne Landesverwaltung haben nach Anmeldung im Geoportal Sachsenatlas freien Zugang.

Für alle anderen Nutzer muss eine Zugangsberechtigung erteilt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an unseren Geodatenvertrieb (geodaten@geosn.sachsen.de) bzw. nutzen Sie das Online-Formular.

Nutzung:
Eine detaillierte Beschreibung, wie Sie den ALKIS-WMS im Geoportal (Abschnitt 1) bzw. in QGIS (Abschnitt 2)einbinden können, finden Sie hier.

Was sind ATOM-Feeds INSPIRE-Flurstücke und was kann ich damit machen?

Zu den Themen Flurstücke, Adressen, Verwaltungseinheiten und Geografische Bezeichnungen bietet der GeoSN landesweite Datensätze an. Die Daten werden in Form eines sogenannten Download-Dienst zum Herunterladen vorkonfigurierter Datensätze bereitgestellt. Dieser Dienst ermöglicht es Ihnen, direkt auf die Daten zuzugreifen, sie herunterzuladen und sie bspw. in ein GIS einzubinden. (Hinweise zu den Nutzungsbedingungen finden Sie auf der jeweiligen Seite zum Dienst.) Haben Sie die dazugehörigen ATOM-Feeds abonniert, so erhalten Sie automatisch eine Nachricht, sobald die Daten aktualisiert wurden.

Der Download-Dienst  INSPIRE - Flurstuecke ATOM Service Feed  wird Ihnen in verschiedenen Konfigurationen angeboten:

INSPIRE - Flurstuecke und Gemarkungen, sachsenweit in Shape
INSPIRE - Flurstuecke und Gemarkungen, pro Gemarkung in Shape - EPSG:4258 (ETRS89)
INSPIRE - Flurstuecke und Gemarkungen, pro Gemarkung in Shape - EPSG:25833 (ETRS89_UTM33)
INSPIRE - Flurstuecke und Gemarkungen, pro Gemarkung in GML - EPSG:4258 (ETRS89)

Die Download-Dienste, die Flurstücke pro Gemarkung enthalten, besitzen sehr viele ATOM-Feeds (pro Gemarkung einen, sachsenweit mehr als 5000). Um diese Feeds sinnvoll verwalten zu können, sollten Sie die nachfolgenden Hinweise beachten:

  • Abonnieren Sie die Atom-Feeds möglichst mit dem Browser Mozilla Firefox. Chrome und Opera unterstützen den Aufruf nicht. Mit Internet Explorer können maximal 1000 Treffer angezeigt werden. Da es in Sachsen weit mehr Gemarkungen gibt, können nicht alle gefunden werden. Eine Umgehung gibt es dafür leider nicht.
  • Wenn Sie die Atom-Feeds mit dem Browser Mozilla Firefox abonnieren, achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie keine Dynamischen Lesezeichen verwenden. Ansonsten können Sie später eine bestimmte Gemarkung nicht mehr aus den einzelnen Treffern herausfinden.  (Was tun, wenn doch das dynamische Lesezeichen verwendet wurde?)

 

Um die ATOM-Feeds für Flurstücke zu abonniere, gehen Sie wie folgt vor:

(1) Wählen Sie einen vorkonfigurierten Dienst aus.

Im nächsten Schritt können Sie die ATOM-Feeds für alle Gemarkungen abonnieren (3). Achten Sie darauf, dass Sie keine Dynamischen Lesezeichen verwenden. Wählen Sie stattdessen über die Klappliste eine Anwendung aus (2), über die Sie die automatische Benachrichtigung bei Aktualisierung erhalten wollen.

Im Ergebniss erhalten Sie zunächst für jede einzelne Gemarkung eine Benachrichtigung, später nur noch im Fall einer Änderung an einem Datensatz. Falls Sie die Änderungen per E-Mail erhalten, so finden Sie dort einen Link Zum Artikel. Klicken Sie ihn an, so können Sie die Flurstücksdaten auf Ihren Rechner herunterladen.

 

Möchten Sie einmalig nur eine bestimmte Gemarkung herunterladen, ohne die ATOM-Feeds zu abonnieren, dann suchen Sie mit der Suchfunktion (1) Ihres Browser (Aufruf über die Tastenkombination Strg+f) die gewünschte Gemarkung. Sie können dabei den Namen oder den Gemarkungsschlüssel verwenden. Bei Verwendung des Schlüssels beachten Sie bitte, dass keine führenden Nullen verwendet werden. Klicken Sie dann die Gemarkung an (2). Die Datei kann jetzt gespeichert werden (3).

 

Was tun, falls doch das dynamische Lesezeichen verwendet wurde?

Öffnen Sie ein neues Browser-Fenster und geben Sie in die Adresszeile about:config ein (1) und  drücken Sie die Enter-Taste.

Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage "Ich werde vorsichtig sein, versprochen!" (2).

Geben Sie in das Suchfeld (3) folgenden Text ein: browser.feeds. Im Ergebnis werden Ihnen ggf. mehrere Einstellungsnamen (ein bis drei) angezeigt, auf die dieser Filter passt.

Gehen Sie auf jeden einzelnen Eintrag mit der rechten Maustaste und wählen Zurücksetzen (4).

Im Ergebnis sollte jeder Eintrag den Status Standard haben (5).

Danach können Sie das dynamische Lesezeichen entfernen und die Feeds über eine andere Anwendung erneut abonnieren.

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