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Erweiterte Angaben

Genauigkeit

Wozu werden Genauigkeitsstufen benötigt?
Um zu einem Objekt eine Koordinate zu ermitteln, werden die eingegebenen Daten mit den Daten in der hinterlegten Adressdatenbank abgeglichen. Passen bspw. Name des Ortes und angegebene Postleitzahl nicht zusammen oder wurde die angegebene Straße aufgrund eines Schreibfehlers nicht gefunden, so kann das Ergebnis über Einstellungen der Genauigkeit gesteuert werden.
Insgesamt können Sie bis zu 8 Stufen einschalten. Allgemein gilt jedoch je höher die Stufe für das Ermitteln der Koordinaten, desto ungenauer ist das zu erwartende Ergebnis.

Stufe 1 bis 4 (01xx, 02xx-06xx, 09xx, 1xxx, Standardeinstellung):
Die ersten 4 Genauigkeitsstufen sind standardmäßig aktiv und dienen der Ermittlung von Koordinaten zu einer Adresse. Es wird erwartet, dass die übermittelten Daten gültige Angaben zu Straße, Hausnummer, Postleitzahl und ggf. Ortsteil, enthalten. Alle gefundenen Koordinatenpaare mit Code „0100“ sind sicher. Alle abweichenden Codes zeugen von einer Unsicherheit des Treffers. Dabei gilt: Je höher die Code-Zahl, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die ermittelte Koordinate ungenau ist bzw. falsch zugeordnet wurde.

Stufe 5 (80xx):
Ein Ergebnis der Stufe 5 (Kodierung Straße 80xx) enthält ein Koordinatenpaar im Schwerpunkt einer ermittelten Straße. Die Hausnummer fehlt in den Ausgangsdaten oder ist nicht zuordenbar.
Enthält Ihr Datensatz keine Hausnummern und Sie möchten explizit nur die Straße zur Kodierung verwenden, so schalten Sie nur die Stufe 5 aktiv.

Stufe 6 (81xx):
Ein Ergebnis der Stufe 6 (Kodierung Ortsteil 81xx) enthält ein Koordinatenpaar im Schwerpunkt eines Ortsteils. Straße und Hausnummer fehlen in den Ausgangsdaten oder sind nicht zuordenbar.
Enthält Ihr Datensatz keine Straßen und Hausnummern und soll explizit der Mittelpunkt des Ortsteils zum Kodieren verwendet werden, so schalten Sie nur die 6. Stufe aktiv.

Stufe 7 (83xx):
Ein Ergebnis der Stufe 7 (Kodierung Ort 83xx) enthält ein Koordinatenpaar im Schwerpunkt einer ermittelten Gemeinde bzw. kreisfreien Stadt. In den Ausgangsdaten fehlen die Angaben zu Straße, Hausnummer, Ortsteil oder sind nicht zuordenbar.
Enthält Ihr Datensatz nur Orte und Postleitzahlen und soll explizit nur der Mittelpunkt der Gemeinde zum Kodieren verwendet werden, so schalten Sie nur die 7. Stufe aktiv.

Stufe 8 (84xx):
Konnten die übermittelten Daten erst im Ergebnis der Stufe 8 (Kodierung Postleitzahl 84xx) geokodiert werden, so sind die Ausgangsdaten entweder sehr lückenhaft oder mit groben Fehlern behaftet. Für die Geokodierung konnte nur die übermittelte Postleitzahl verwendet werden. Das zurückgelieferte Koordinatenpaar liegt im Schwerpunkt des dazugehörigen  Postleitzahlenbereiches.
Enthält Ihr Datensatz nur Orte und Postleitzahlen und soll explizit nur der Mittelpunkt des Postleitzahlengebietes zum Kodieren verwendet werden, so schalten Sie nur die 8. Stufe aktiv.

Bitte beachten Sie, dass bei der Eingabe einer Liste oder dem Hochladen einer Datei alle Spalten inklusive korrekter Bezeichnung vorgehalten werden müssen, auch wenn die Spalten keine Daten enthalten. Des Weiteren sollten Sie Ihr Ergebnis auf jeden Fall in Hinblick auf die angehängten Code-Zahlen pro Datensatz prüfen und ggf. Ihre Ausgangsdaten verbessern. Die Beschreibung der Code-Zahlen im Einzelnen finden Sie auf der Hilfeseite Fehlercodes.

Ziel-Koordinatensystem

Die Standard-Einstellung ist ETRS89 UTM33 (EPSG:25833) und entspricht damit dem amtlichen Koordinatenreferenzsystem von Sachsen.
Darüber hinaus werden die nachfolgenden Koordinatenreferenzsysteme unterstützt:

Bezeichnung EPSG-Code
WGS84 Pseudo Mercartor EPSG:3857
ETRS89 geografisch EPSG:4258
WGS84 geografisch EPSG:4326
ETRS89 UTM32 EPSG:25832
ETRS89 UTM33 (Standardeinstellung) EPSG:25833
ETRS89 LAEA EPSG:3035
DHDN Gauß-Krüger 2 EPSG:31466
DHDN Gauß-Krüger 3 EPSG:31467
DHDN Gauß-Krüger 4 EPSG:31468
DHDN Gauß-Krüger 5 EPSG:31469

Bitte beachten Sie, dass im GeoJSON-Format unabhängig vom voreingestellten Koordinatenreferenzsystem die Ergebnisse immer in WGS84 geografisch (EPSG:4326) ausgeliefert werden.

Verarbeitungszeit

Maximale Verarbeitungszeit
(© GeoSN)

Über die maximale Verarbeitungszeit legen Sie den Zeitraum fest, wie lange Sie maximal auf das Ergebnis warten wollen. Standardmäßig sind 3 Minuten eingestellt.

Die Verarbeitungszeit ist abhängig von der Menge und Qualität der Ausgangsdaten, den ausgewählten Genauigkeitsstufen und des Ausgabeformates.

Beispiel:
Eingabedatei: 324 Datensätze, 39933 Zeichen
Genauigkeitsstufen: Standardeinstellung (die ersten 4)
Verarbeitungsdauer für das Ausgabeformat:
      TXT: 58 Sekunden
      GeoJSON: 12 Sekunden
      EsriJSON: 13 Sekunden

Marginalspalte

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